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Oduah holt sich die Torjägerkrone

Das war spannend bis zum letzten Spieltag der Saison 2025/26. Am Ende sichert sich Emeka Oduah vom FC Carl-Zeiss Jena die Torjägerkrone auf DDR-Oberliga.de. Herzlichen Glückwunsch! Mit sechs Toren in den reinen Duellen mit traditionellen DDR-Oberligavereinen reichte genau ein Treffer mehr, um Ayodele Adetula vom 1. FC Lok Leipzig auf Platz zwei zu verweisen. Rang drei teilen sich Oduahs Teamkollege Timon Burmeister und Stefan Maderer (Lok) mit jeweils vier Toren.

Damit holt zum dritten Mal ein Jenaer seit 1991 die Torjägerkanone. 2024 war es Elias Löder und 2022 Fabian Eisele. Zu DDR-Zeiten waren das einmal Rüdiger Schnuphase (1982) für den FCC sowie Peter Ducke (1963) und Helmut Müller für den damaligen SC Motor Jena.

Wie so oft wechselt der Torschützenkönig von DDR-Oberliga.de nach dem Erfolg den Verein. Weil sich der 24-Jährige jetzt der VSG Altglienicke anschloss, kann er seinen Titel nicht verteidigen. Die VSG hat zwar auch eine lange Tradition, spielte aber nie in der DDR-Oberliga. Der Verein war in der DDR nicht wohl gelitten. Seit Gründung der DDR wurde versucht, alle Vereine an Volkseigene Betriebe anzugliedern. Das lehnten die Mitglieder in Altglienicke aber ab. Sie wollten ein privater Verein bleiben. 1952 verbot die DDR-Sportführung den Altglienikern, sich weiter Verein zu nennen. So kam es zum Vereinsnamen Volkssport Gemeinschaft Altglienicke, wie das Team seit 1. Juli 1952 heißt.

Jena hatte mit 22 Toren in der Saison 2025/26 mit Abstand die meisten Treffer erzielt. Diesem Offensivfeuerwerk kamen Lok, der HFC und Zwickau mit 16 Treffern nur nahe. (guk)

Beitrag von 9. August 2026

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