Für Schiebock ist die Pokalsaison beendet – Lok und Chemie im Duell

Das war ein toller Kampf, den die Schiebocker dem großen Favoriten geboten haben. Vor der sehr guten Kulisse von 2.879 Zuschauern setzte sich am Ende aber doch sehr glücklich der FC Karl-Marx-Stadt gegen die Gäste von Fortschritt Bischofswerda durch. Die gingen durch Kapitän Philipp Kötzsch nach sechs Minuten früh in Führung. Die konnte Daniel Frahn zwar noch in der ersten Halbzeit ausgleichen, mehr gelang den Hausherren aber nicht. Chancen gab es auf beiden Seiten. Dann griff der Schiedsrichter nach einem harten Foul aber nicht nur durch, sondern mit der Roten Karte für Hannes Graf auch in den Spielfluss ein. Damit wurde eine Druckphase eingeleitet, die der Ex-Dresdner und jetzige Chemnitzer Tobias Müller kurz vor Schluss für den 2:1-Siegtreffer nutzte.

Das sorgte natürlich für große Erleichterung auf den Rängen. Der FCK, der sich finanziell bekanntlich übernommen hatte, will unbedingt den Pokalsieg, weil das im kommenden Jahr Zusatzeinnahmen bringt. Bis es so weit ist, muss die Mannschaft aber noch weitere Konkurrenten im Landespokal Sachsen aus dem Weg räumen. Zwei davon sind Lok und Chemie Leipzig. Die werfen sich aber gegenseitig raus, denn sie treffen in ihrem Viertelfinale am 15. Dezember aufeinander. Das steht seit diesem Wochenende fest, nachdem Lok und Chemie ihre Pflichtaufgaben im Achtelfinale erfüllt hatten. Beide wären sicher froh gewesen, wenn der FCK nicht mehr im Rennen wäre.

Am kommenden Sonntag gibt es das Duell Schiebock-FCK schon wieder. Im Punktspiel für www.DDR-Oberliga.de werden die Rollen aber dann getauscht. Die Bischofswerdaer haben dann Heimvorteil. Ob allerdings auch an der Wesenitz knapp 3000 Zuschauer kommen, darf bezweifelt werden. Verdient hätten es die Sportler jedenfalls. (guk)

Beitrag von 18. November 2018